Graduiertenkolleg: Physik der schwersten Teilchen am LHC

 

Willkommen auf der Webseite des DFG Graduiertenkollegs "Physik der schwersten Teilchen am LHC".

  Diskutierende Studierende Urheberrecht: RWTH

Unser Graduiertenkolleg wird ab Oktober 2019 von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gefördert. Das Graduiertenkolleg wurde gemeinsam vom Institut für Theoretische Teilchenphysik und Kosmologie, dem Physikinstitut III A und dem Physikinstitut I B beantragt.

Der Sprecher des Graduiertenkollegs ist Prof. Michal Czakon. Als Projektleiter agieren Profs. Kerstin Borras, Michal Czakon, Martin Erdmann, Lutz Feld, Robert Harlander, Thomas Hebbeker, Michael Krämer, Alexander Schmidt und Priv.-Doz. Dr. Malgorzata Worek.

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Das Graduiertenkolleg konzentriert sich auf die Forschung rund um den LHC. Es basiert auf der besonderen Stärke der Arbeitsgruppen an der RWTH Aachen University und der traditionell starken Kooperation von Theorie und Experiment auf dem Gebiet der LHC Physik. Die experimentellen Gruppen sind Teil der CMS Kollaboration und haben wesentlich zum Bau des Detektors, zu seinen Upgrades sowie zum Computing und der Datenanalyse (auch unter Verwendung von Deep-Learning-Methoden) beigetragen. Die Theoriegruppe bearbeitet eine Vielfalt von Themen, von Präzisionsvorhersagen in der Quantenchromodynamik bis hin zur Phänomenologie der Supersymmetrie und der Dunklen Materie. Das Graduiertenkolleg ist insbesondere darauf ausgerichtet die schwersten Teilchen zu untersuchten, sowohl

die bekannten wie das Higgs-Boson und das Top-Quark als auch schwere hypothetische Teilchen in
Standardmodellerweiterungen, die noch nicht entdeckt werden konnten. Insbesondere wird sich das
Graduiertenkolleg auf

  1. das Higgs-Boson als potentielles Fenster zu neuer Physik,
  2. das Top-Quark als das schwerste Quark mit seinem wahrscheinlichen Bezug zur spontanen Symmetriebrechung,
  3. bisher unentdeckte, schwere neue Teilchen aus exotischen Modellen und Dark-Matter-Kandidaten

konzentrieren. Insbesondere ist es das Ziel des Graduiertenkollegs, das fundamentale Verständnis der Struktur des Higgs-Mechanismus zu verbessern, indem die Eigenschaften des Higgs-Bosons wie die Kopplungen zu Fermionen, Eichbosonen sowie die Higgs-Selbstkopplung erforscht werden. Desweiteren wird die spezielle Rolle des Top-Quarks ausgenutzt, sowohl als Quelle für dominante Untergrundprozesse als auch als Verbindung zu neuer Physik. Gleicheitig werden Top-Quark Wirkungsquerschnitte verwendet, um Tests des Standardmodells durchzuführen und fundamentale Parameter zu bestimmen. Ausserdem wird das Potential des LHC bei der Entdeckung von erwiterten supersymmetrischen Modellen oder der Entdeckung der Dunklen Materie erforscht.

Mehr Information finden Sie in der Pressemitteilung der DFG.